Nachhaltigkeit

Windparks

National wie international stellt das Thema Nachhaltigkeit eines der wichtigsten Leitbilder für die Zukunft dar. Nachhaltiges Handeln bedeutet, ökologische, ökonomische und soziale Gesichtspunkte gleichberechtigt zu berücksichtigen, um nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt und gleiche Lebenschancen hinterlassen zu können. Speziell das Bauwesen muss sich aufgrund der in Anspruch genommenen materiellen und monetären Ressourcen sowie der entstehenden Umweltwirkungen intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen.

Aus diesem Grund möchten wir unserer gesellschaftlichen sowie sozialen Verantwortung gerecht werden und kooperieren bereits seit 2005 mit unserem Partner BMR Energy Solutions. Wir schaffen nicht nur die infrastrukturellen und baulichen Voraussetzungen, sondern investieren auch selbst in zahlreiche Windparks und Windenergieprojekte. So entstehen durch unsere Beteiligung an insgesamt 15 Windenergieanlagen jährlich ca. 90 Mio. kWh grüner Strom und es werden Jahr für Jahr ca. 60.000 Tonnen CO2 eingespart. Einen Überblick über die projektierten Windparks verschafft folgende Tabelle:

WindparkGemeinde / StadtAnzahl WEAAnlagentypInbetriebnahmeLeistungjährl. StromproduktionCO2-Bilanz (eingesparte CO2-Emissionen pro Jahr)
BMR Windenergie Düren GmbH & Co. KGDüren1Enercon E82 NH20122.000 kW4.200.000 kWh2.800 t
BMR Windenergie Siersdorf GmbH & Co. KGAldenhoven1Enercon E82 NH20142.300 kW5.150.000 kWh3.435 t
Windpark Tripsrath GmbH & Co. KGGeilenkirchen1Senvion MM 92 NH 100 m20132.050 kW5.100.000 kWh3.400 t
BMR Windenergie Heinsberg GmbH & Co. KGHeinsberg1Nordex N117 NH 120 m20172.400 kW7.800.000 kWh5.200 t
BMR Windenergie Linnich GmbH & Co. KGLinnich2Nordex N117 NH 120 m2017/20184.800 kW6.800.000 kWh
7.400.000 kWh
9.470 t
BMR Windenergie Aldenhoven GmbH & Co. KGAldenhoven1Senvion 3.2M NH 123 m20163.200 kW8.300.000 kWh5.536 t
BMR green energy - Windfarm St. VithSt. Vith5Vestas V90 NH 105 m20112.000 kW20.000.000 kWh13.340 t
BMR Windenergie Jüchen GmbH & Co. KGJüchen2Senvion 3.4 M20126.800 kW6.800.000 kWh
7.400.000 kWh
9.470 t
AF BMR Windenergie Waldfeucht GmbHWaldfeucht1Nordex N14920214.500 kW10.460.000 kWh6.976 t

Waldaufforstung Breberen

Wälder und Moore sind die wichtigsten Faktoren zur Reduktion von Kohlenstoff in unserer Atmosphäre. Weltweit binden und speichern sie jedes Jahr mehrere Milliarden Tonnen CO₂ , geben Sauerstoff ab, fördern die biologische Vielfalt, wirken der Bodenerosion entgegen und vieles mehr. Das macht sie essentiell für ein stabiles Klima.
Vor diesem Hintergrund engagieren wir uns mit unserem Aufforstungsprojekt in Breberen für den Schutz unserer Wälder und Natur.

Angrenzend an den bestehenden Wald nahe unserer Betriebsstätte Breberen I wurden in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW 2.870 Stieleichen, 320 Hainbuchen und ein 5-reihiger Waldrand auf einer Fläche von 8.000m² gepflanzt.
Im Herbst 2021 folgte eine weitere, bereits genehmigte Aufforstung: Hierbei werden 3.450 Stieleichen, 380 Hainbuchen und ein 8 m breiter Strauchsaum gepflanzt.
Im nächsten Schritt erfolgen auf einer ca. 3.000m² großen Fläche die Einsaat einer Blühwiese und die dortige Anpflanzung von Obstbäumen.

Renaturierung eines ehemaligen Baubetriebshofs in Gangelt-Stahe

Seit jeher zeichnet sich unser Unternehmen durch eine starke lokale Verwurzelung und Verbundenheit aus. Dies lässt sich nicht zuletzt an der Adresse unserer Firmenzentrale erkennen, die auf die großen Verdienste von Gründer Lambert Schlun zurückzuführen sind: Lambert-Schlun-Weg 5, 52538 Gangelt-Niederbusch.

Aus diesem Grund war es uns ein wichtiges und persönliches Anliegen, uns für den Rückbau des Betriebsgeländes zweier ehemaliger Wettbewerber einzusetzen.
So wurde zwischen 2008 und 2010 ein 18.000 m²-großer Baubetriebshof von zwei insolventen Baufirmen an der Grenze zum Landschaftsschutzgebiet Rodebachtal vollständig durch die SCHLUN Umwelt zurückgebaut und renaturiert.

Die SCHLUN Umwelt wurde temporärer Grundstückseigentümer dieser Altlast und hat das einer Müllhalde ähnelnde Grundstück in naturnaher Form und altlastenfrei der Gemeinde Gangelt wieder übergeben.

Hierbei wurden innerhalb von 2 Jahren mehrere hundert Tonnen Müll sowie einige tausend Tonnen Bauschutt abgefahren und ordnungsgemäß entsorgt.
Eine Lagerhalle, ca. 1.000 m² Holzbaracken und ungenehmigte Containeranlagen sowie die Zaunanlagen und Versorgungsleitungen wurden zurückgebaut und entsorgt.
Außerdem wurden die mit Beton und Asphalt versiegelten Flächen mit sauberem Bodenaushub übererdet.
Mittlerweile handelt es sich bei dem Grundstück um eine ökologisch wertvolle Fläche, die sich nahtlos in die benachbarten Wald- und Auenflächen einfügt.

Umgestaltung einer ehemaligen Ton- & Kiesgrube zum Biotop

Auf dem Gelände unserer ehemaligen Ton- und Kiesgrube in Beggendorf, direkt angrenzend an das Gewerbegebiet Baesweiler, haben wir in Kooperation mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der unteren Landschaftsbehörde (ULB) der Städteregion Aachen ein ca. 37.500m² großes Biotop angelegt. Die dafür notwendigen Maßnahmen umfassen neben Anpflanzungen auch Steinschüttungen sowie die Anlage von verschiedenen Kleingewässern.

Darüber hinaus arbeiten wir mit dem Biologische Station Städteregion Aachen e.V. zur Umsetzung des Projektes „LIFE-Amphibienverbund“ zusammen, das durch die EU sowie das Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird. In diesem Rahmen werden gezielt Lebensräume für Amphibien wie die Kreuzkröte (s. Foto unten) und Geburtshelferkröte geschaffen und erhalten. Denn diese sind in Nordrhein-Westfalen und Deutschland gefährdet und auch europaweit ist ihr Vorkommen nicht mehr gesichert. Ursache für den starken Rückgang der Tiere ist der fortschreitende Verlust geeigneter Lebensräume. Wenn wir die Tiere langfristig in unserer Region erhalten wollen, müssen wir ihre Lebensräume verbessern, sie vernetzen und durch dauerhafte Pflege erhalten.

Landschaftspflegerische Ausgleichsmaßnahmen Kiesgruben Siersdorf, Laffeld, Breberen I und II

Insgesamt wurden an unseren Betriebsstätten in Siersdorf, Laffeld, sowie Breberen I und II seit dem Jahre 2000 mehr als 80.000m² Flächen mit Gehölzpflanzungen, freiwachsenden Hecken und Wildkrautsaum angelegt. Diese mindestens 5 Meter breiten Anpflanzungen befinden sich überwiegend am Rand der Abgrabungsflächen und mindern somit die Belastungen, die von Abgrabungstätigkeiten ausgehen können. Die Länge dieser  Randpflanzungen beträgt ca. 4.500m.

Diese Pflanzungen bleiben dauerhaft erhalten, also auch nach Beendigung und Rekultivierung der Abgrabungen. Alle 1-2 Jahre werden an diesen Pflanzungen Pflegemaßnahmen durchgeführt.

Recycling/Kreislaufwirtschaft

Der ungebremste Anstieg des globalen Ressourcenverbrauchs ist Hauptverursacher des globalen Klimawandels und des Biodiversitätsverlusts. Gleichzeitig nimmt die Konkurrenz um knappe Rohstoffe zu. Angesichts dieser Herausforderungen soll die Kreislaufwirtschaft einen Beitrag dazu leisten, eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschaft zu schaffen.

 

Mit drei nach BImSchG genehmigten Anlagen für die Verwertung von Abfällen an unseren Betriebsstätten Siersdorf, Holzweiler und Breberen I bereiten wir beispielsweise angelieferten Bauschutt für die Wiederverwertung auf, sodass er sortenrein getrennt und beispielsweise als RCL dem Kreislauf wieder zugeführt und verwendet wird.

Darüber hinaus bereiten wir Grünschnitt und Altholz zur Wärme- und Stromerzeugung auf und der Inhalt der Altglascontainer in der Städteregion Aachen sowie Stadt und Kreis Düren wird nach einem Zwischenstopp an unserer Betriebsstätte Siersdorf ebenfalls recycelt.

Hauptsitz

Lambert SCHLUN GmbH & Co. KG
Bauunternehmung
Lambert-Schlun-Weg 5
52538 Gangelt-Niederbusch

Telefon +49 2454 581 – 0
Telefax +49 2454 8483
Mail: info@schlun.de